Der Berg-Karabachkonflikt

Ausbruch des Berg-Karabach-Konflikts

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklärte Aserbaidschan seine Unabhängigkeit und wurde als neuer Staat von der internationalen Gemeinschaft anerkannt. In Berg-Karabach lebenden Armenier riefen dann völkerrechtswidrig eine „Republik Berg-Karabach“ aus. Diese wurde von Aserbaidschan aber auch von der gesamten internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt.
Zwischen 1992 und 1994 kam es zwischen Armenien und Aserbaidschan zum offenen Krieg um Berg-Karbach. Infolge dieser Auseinandersetzung wurde nicht nur Berg-Karabach sondern darüber hinaus über 20 % des aserbaidschanischen Territoriums von den Einheiten Armeniens okkupiert und über eine Millionen Aserbaidschaner wurden vertrieben. Ein trauriger Höhepunkt dieses Konfliktes waren die Gewalttaten gegenüber der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung der Stadt Chodschali in der Region Berg-Karbach. Über 600 aserbaidschanische Frauen, Kinder und Männer wurden von armenischen Einheiten massakriert. Human Rights Watch, internationale Journalisten und Filmmaterialien sprechen von bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Leichen und von der Ermordung fliehender Zivilisten.

In den okkupierten Gebieten lebt nach den Vertreibungen kein einziger Aserbaidschaner mehr. Seit dem 12. Mai 1994 herrscht zwischen Armenien und Aserbaidschan ein Waffenstillstand.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in mehreren Resolutionen (Nr.822, 853, 874, 884) vergeblich die Rückgabe der besetzten Gebiete an Aserbaidschan gefordert.



- Click on the image to open the map -

Berg-Karabach